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Reisebericht zur Tour vom 31.01.-17.02.2012
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Nach der Landung in Kapstadt fuhren wir gleich in die Weinanbaugebiete Südafrikas. Bei Paarl besuchten wir ein Weingut und nahmen an einer Weinprobe teil.
Weiter ging es durch die Große Karoo zum Karoo Nationalpark. Auf einer ersten Pirschfahrt bekamen wir das afrikanische Wild zu Gesicht: Zebras, Strauße und Antilopen.
Leider fing es abends etwas an zu regnen und so blieb es die ganze Nacht über. Tief hängende Wolken ließen keine Aussicht auf die schöne Landschaft zu. Noch schlimmer kam es am nächsten Morgen. Der große Rundfahrweg im Hinterland des Parks war wegen Überflutung geschlossen. So blieben uns nur der schon genannte kurze Rundweg und das Parkmuseum als Zeitvertreib.
Als wir am nächsten Tag weiter durch die Karoo fuhren, hingen immer noch dunkle Wolken über der Landschaft, die mit großen Regenpfützen übersät war. Beim Erreichen des hübschen Ortes Graaff-Reinet rissen die Wolken auf und erste Sonnenstrahlen erhellten das Land. So konnten wir nachmittags zum Valley of Desolation fahren und die spektakulären Felsen auf einer kurzen Wanderung erkunden.
Wir wechselten von der Großen in die Kleine Karoo und besuchten die Mountain Pastures Game Lodge. Für zwei Tage wohnten wir in einem geräumigen Kolonialhaus, welches nur für uns reserviert war. Mit einem Geländewagen wurden wir über das Farmgelände kutschiert. Wir bekamen die uns schon bekannten Wildtiere zu Gesicht, freuten uns aber mehr über die schönen Landschaftsbilder. Bei strahlend blauem Himmel kletterte das Thermometer bis auf 34°C. So heiß musste es auch nicht sein …
Über eine ungeteerte Passstraße führte unser Weg an die Küste, die besonders schön rund um die Lagune von Knysna aussieht.
Für zwei Tage quartierten wir uns im Ebb&Flow Restcamp bei Wilderness ein. Eine halbtägige Kanutour fand wiederum bei Nieselregen statt, was aber nicht sehr störend war, 34°C wären schlimmer gewesen. Unterwegs konnten wir viele Wasservögel beobachten.
Tags darauf unternahmen wir bei Sonnenschein eine Strandwanderung am Indischen Ozean.
Nun folgten wir der Garden Route entlang der Küste. Nächstes Ziel war der Tsitsikama Nationalpark, wo wir an der Mündung des Storm Rivers in herrlicher Lage unsere Unterkunft bezogen.
Direkt vor dem Bungalow donnerte die Brandung an die Küste. Wir konnten uns an den Brechern nicht sattsehen, so etwas hatten wir noch nicht erlebt! Beliebtes Ausflugsziel ist die Hängebrücke über den Storm River. Von einem hoch gelegenen Aussichtspunkt konnte man die sturmgepeitschte Küste überblicken.
Wir nahmen Abschied von der Küste und steuerten den Addo Elephant Nationalpark an, wo drei Übernachtungen in unterschiedlichen Camps vorgesehen waren. Alle Camps hatten ihren Reiz, wobei die Bungalows im südlichen Matyholweni besonders schön waren. Rustikaler ging es bei der zweiten Übernachtung, im Spekboom Tented Camp, zu, welches aus nur fünf Doppelzelten bestand.
Auf Rundfahrten durch den Park bekamen wir eine Menge Tiere zu Gesicht, darunter drei Vertretet der BIG FIVE: Elefanten, Büffel und Löwen. Wie der Name des Parks schon andeutet, sind Elefanten die Hauptattraktion. Wir trafen Dickhäuter als Einzeltiere, in kleinen Gruppen und einer großen Herde. Die Tiere sind an Touristen gewöhnt und beachten die Autos auf den Parkstraßen überhaupt nicht. So kann man sie aus nächster Nähe beobachten. Oft sind sie auch an Wasserlöchern anzutreffen, wo sie mal eben hundert Liter Wasser trinken oder ein Schlammbad nehmen.
Löwen kümmern sich ebenfalls nicht um die autofahrenden Touristen. Wir trafen ein Löwenpärchen, welches keine zwei Meter vom Straßenrand entfernt im Gras schlief. Büffel waren selten zu sehen, meistens in Nähe von Wasserlöchern.
Antilopen, vor allem Kudus, Zebras und Strauße gehörten zu den häufigsten Tierarten im Park. Am Himmel kreisten Bussarde und am Boden suchten viele Reiher nach Beute.
Letzter Nationalpark auf unserer Route war der Mountain Zebra Nationalpark, der sich durch schöne Landschaftsbilder auszeichnete. Außer den schon beschriebenen Zebras und Antilopen trafen wir hier auch auf Gnus, genauer gesagt auf Weißschwanzgnus, die auffallend scheu waren.
Die letzten beiden Tage gehörten der Fahrt nach Johannesburg. Unterwegs machten wir Station in Bloemfontein, wo wir letzte Einkäufe erledigten.
Bei Blitz und Donner erreichten wir den Airport in Johannesburg und unser Flugzeug, das uns in die Heimat zurückbringen sollte.
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